The Rainbow

“For I will see the rainbow in the cloud and remember my eternal promise to every living being on the earth.” Gen 9:17 TLB
To all those gay activists who still think the rainbow stands for “gay liberation” or whatever else: it does not. It is copyrighted by God. The rainbow the sign of His promise to all of us on earth.
You made something sexual out of it. Something clearly against God’s covenant with us.
Some colors just don’t fit everybody.

Revoluzzer 5.0

Interessant, dass Demonstranten Mord und Totschlag schreien, wenn sie der Meinung sind, die Polizei würde das Gesetz brechen. Unter ihnen gibt es aber genügend, die sich einen Dreck um Absprachen oder Gesetze kümmern.
Ich war in den 80ern selbst bei den “Autonomen” und kenne das Spiel gut genug. Offenbar hat sich seitdem nichts geändert. Da wird ritualmäßig am 1. Mai nach Berlin gepilgert und selbstverständlich zu jedem Treffen internationaler Politiker. “Gegen Kapitalismus”, “Hoch die internationale Solidarität!”, “Gegen Unterdrückung” – immer derselbe Schmarrn. Die eigene Gewalt wird heroisiert. Die eigene Einstellung in einer anmaßenden Arroganz als die einzig wahre hingestellt. Jeder andere ist Faschist, Kapitalist, oder was sonst noch.
Enden werden all diese Demonstranten wie ihre Vorgänger aus den 60ern, 70ern, 80ern, 90ern etc. Das Spiel ist immer dasselbe. Die meisten werden erwachsen und erkennen irgendwann, dass man viel mehr Hintergrundwissen benötigt, um solche Situationen politisch auch nur annähernd beurteilen zu können. Dass die Welt eben nicht nur schwarz und weiß ist. Nur ein ganz geringer Teil lernt absolut nichts dazu. Denen kann man aber auch nicht helfen.

Der Friedensnobelpreis – für den Müll?

Präsident Obamas Amtszeit ist vorbei und der Friedensnobelpreis, den er seinerzeit erhielt, wurde inzwischen international zur (traurigen) Lachnummer. Die damalig gepriesenen “außergewöhnlichen Bemühungen” zur Verständigung zwischen den Völkern haben so nie stattgefunden. Dachte man anfangs, er würde den Preis “im Voraus” für noch nicht geleistete Taten bekommen, weiß man heute, dass kaum eine Amtszeit eines amerikanischen Präsidenten so ergebnislos endete wie die Obamas.
Mit dem Erhalt des Friedensnobelpreises steht er in einer Reihe mit dem unsäglichen Al Gore, der sich mittlerweile selbst am meisten blamiert, der Europäischen Union (wieso verleihen wir das Ding nicht gleich der ganzen Welt? Oder dem Planeten Mars?) oder dem Terroristen Jassir Arafat. Noch Fragen? Wer will denn in so einer Liste auftauchen?
Die Begründungen lesen sich wie Interview-Antworten aus einem Schönheitswettbewerb, bei dem die Teilnehmerinnen in der Regel auch für den “Weltfrieden” eintreten.
Nein, nicht jeder Preisträger hat den Preis unwürdig erhalten. Wo aber ist der Wert dieser Auszeichnung, wenn man einen kritischen Blick auf die ausgezeichneten Menschen und Organisation wirft, für die sie stehen? Amnesty International sieht Abtreibung, also das Töten ungeborener Kinder als Menschenrecht. Al Gores “Eine unbequeme Wahrheit” enthält inhaltliche Fehler und seine eigene Stromrechnung war 20 Mal höher als die eines Durchschnitt-Amerikaners. Die UN ist schnell dabei, Israel zu verurteilen, schweigt aber zu “palästinensischen” Terrorismus, die Europäische Union ist inzwischen so beliebt, dass viele ihrer Bewohner einen Austritt ihres Landes befürworten und England ihn nun auch beschlossen hat. Präsident Carter bezeichnete Israel als Apartheid-Regime – was nicht nur falsch, sondern geschmacklos ohnegleichen ist.
Was also tun mit dem Friedensnobelpreis – in den Müll?
Wenn der Preis irgendeine Zukunft haben soll, dann müssen die Preisträger genauer unter die Lupe genommen werden. Wer nur dem politischen Mainstream und dem Zeitgeist folgt, macht sich lächerlich. Der Friedensnobelpreis muss mutig verliehen werden. Politische Korrektheit verschafft zwar eine breite Zustimmung, landet aber auf dem Müll der Geschichte. Die aufrichtigen Preisträger haben es nicht verdient, in einer Reihe mit Versagern und Verbrechern zu stehen.
Wer mit der Verleihung des Preises eigene politische Interessen verfolgt, hat nichts im Kreis derer verloren, die die Preisträger auswählen. Es müssen klare Statuten her, und eine absolute Transparenz.
Dann allerdings kann der Preis wieder zu altem Glanz und alter Würde erstrahlen.

Sarah Wagenknecht und Hans-Dietrich Genscher

Sarah Wagenknecht und die Linke – das ist wie Hans-Dietrich Genscher und die FDP: Leistunsstarke Zugpferde, die allerdings ihre Partei zu einer Ein-Mensch-Partei reduzieren und ohne die ein Großteil der Wähler wegfallen würde. Ohne Genscher ging die FDP durch ein langes, tiefes Tal. Ohne Frau Wagenknecht dürfte es der Linken nicht anders gehen. Ein Segen und ein Fluch zugleich. Will man das? Darf man das wollen? Aber selbstverständlich.

Nur ewig Gestrige?

“In der AfD sind viele Ewig-Gestrige!” – Tatsächlich? Auf welche Fakten bezieht man sich da? Ich selbst bin in der AfD (wenn auch nicht sonderlich aktiv…) und war kürzlich bei einem Landesparteitag dabei. Dort habe ich keinen einzigen dieser Spezies getroffen – wohl aber einige hoch intelligente und ausgezeichnete Redebeiträge hören dürfen!
Nazis und Anti-Semiten gibt es überall. Mir machen aber nicht die “Ewig-Gestrigen” Sorge, sondern die Art von Anti-Semitismus, die sich bei den “etablierten” Parteien manchmal hinter einem Anti-Zionismus und einer Anti-Israel-Haltung versteckt – und doch nichts anderes als blanker Judenhass ist. Da höre ich allerdings wenig Einwände…