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Tatsächliche vs. vorgegebene Bildung

Unser Bildungssystem ist schwer reformbedürftig. Wenn ein Studium, das Jahre oder gar Jahrzehnte zurückliegt und damit fachlich nicht mehr verwertbar ist, immer noch für Stellen gefordert wird (alternative jährliche Fortbildungen jedoch mangels Dienstvorschrift ignoriert werden) oder wenn ein vor Jahrzehnten erworbener Doktortitel, der im Prinzip nur sagt, dass jemand seinerzeit eine wissenschaftliche Arbeit verfasst hat (was aber mittlerweile ebenso “verjährt” ist), immer noch beeindruckt, dann zählen nicht tatsächliches Fachwissen bzw. tatsächliche Handlungskompetenz, sondern sinnentleerte Bürokraten-Vorschriften.

Urbane Landwirtschaft

In Detroit haben arme Menschen die Sache selbst in die Hand genommen, als selbst die Supermärkte verschwanden. Anstatt sich immer nur passiv mit Lebensmitteln versorgen zu lassern, haben sie gelernt, wie urbane Landwirtschaft funktioniert und bauen nun auf freien Flächen ihr eigenes Obst und Gemüse an und halten Nutztiere.

In Detroit haben arme Menschen die Sache selbst in die Hand genommen, als selbst die Supermärkte verschwanden. Anstatt sich immer nur passiv mit Lebensmitteln versorgen zu lassern, haben sie gelernt, wie urbane Landwirtschaft funktioniert und bauen nun auf freien Flächen ihr eigenes Obst und Gemüse an und halten Nutztiere.
Das wäre doch auch etwas für uns! Grünflächen haben wir genügend. Anstatt also unzählige arme Menschen nur mit Grundsicherung oder Tafeln zu versorgen und sie so in Abhängigkeit zu halten, könnten doch auch wir Projekte entwickeln, die ihnen ihre Würde zurück geben! So könnten sie ihre Lebensmittel selbst anbauen und der Natur würde es auch gut tun!

The Rainbow

“For I will see the rainbow in the cloud and remember my eternal promise to every living being on the earth.” Gen 9:17 TLB
To all those gay activists who still think the rainbow stands for “gay liberation” or whatever else: it does not. It is copyrighted by God. The rainbow the sign of His promise to all of us on earth.
You made something sexual out of it. Something clearly against God’s covenant with us.
Some colors just don’t fit everybody.

Revoluzzer 5.0

Interessant, dass Demonstranten Mord und Totschlag schreien, wenn sie der Meinung sind, die Polizei würde das Gesetz brechen. Unter ihnen gibt es aber genügend, die sich einen Dreck um Absprachen oder Gesetze kümmern.
Ich war in den 80ern selbst bei den “Autonomen” und kenne das Spiel gut genug. Offenbar hat sich seitdem nichts geändert. Da wird ritualmäßig am 1. Mai nach Berlin gepilgert und selbstverständlich zu jedem Treffen internationaler Politiker. “Gegen Kapitalismus”, “Hoch die internationale Solidarität!”, “Gegen Unterdrückung” – immer derselbe Schmarrn. Die eigene Gewalt wird heroisiert. Die eigene Einstellung in einer anmaßenden Arroganz als die einzig wahre hingestellt. Jeder andere ist Faschist, Kapitalist, oder was sonst noch.
Enden werden all diese Demonstranten wie ihre Vorgänger aus den 60ern, 70ern, 80ern, 90ern etc. Das Spiel ist immer dasselbe. Die meisten werden erwachsen und erkennen irgendwann, dass man viel mehr Hintergrundwissen benötigt, um solche Situationen politisch auch nur annähernd beurteilen zu können. Dass die Welt eben nicht nur schwarz und weiß ist. Nur ein ganz geringer Teil lernt absolut nichts dazu. Denen kann man aber auch nicht helfen.

Keine Differenzen zwischen Kardinal Müller und Papst Franziskus?

Kardinal Müller behauptet nun, er hätte keine Differenzen mit Papst Franziskus. Letzterer wolle ab sofort alle fünf Jahre einen Personalwechsel durchführen und er sei eben der erste gewesen.
 
Das glaubt er doch selbst nicht.
 
Wenn es so gewesen wäre, wäre es die Pflicht des Papstes gewesen, das auch so in der Öffentlichkeit bekannt zu geben, um Unstimmigkeiten und Verärgerung zu vermeiden. Das hat er bis heute nicht getan.
 
Dieses Verhalten von Papst Franziskus reiht sich ein in eine lange, sehr lange Liste von Handlungsweisen, die eines Papstes unwürdig sind.
 
Was muss noch passieren, bis er zurück tritt? Muss wirklich die gesamte Katholische Kirche zerspalten, zersplittert und in Trümmern liegen, weil ein Mann seinen Stolz nicht überwinden kann?
 
Wenn die geweihten Menschen in der Kirche versagen, sind die Laien in der Verantwortung, aktiv zu werden.
 
Genau das tue ich – und erwarte ich von jedem anderen Katholiken.

Mensch und Natur

Der Mensch hat eine Sonderstellung innerhalb der Natur – aus wissenschaftlicher wie aus religiöser Sicht.
 
Anthropozentrische und biozentrische Denkansätze müssen sich für Christen nicht widersprechen: Gerade weil die Erde mit allen Gewächsen und Tieren dem Menschen anvertraut wurde, hat er eine Verpflichtung ihr gegenüber. Niemand existiert nur für sich allein. Wir haben Verantwortung vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Generationen gegenüber. In all unserem Tun und Lassen sollen wir Gott verherrlichen – und das tun wir nicht, indem wir seine Schöpfung wie ein Gebrauchsgut behandeln. Wir sollen zwar die Erde untertan machen, sie „gehört“ uns aber nicht. Ebenso wie unser Körper gehört auch die Erde Gott. So wird auch im Neuen Testament das Beispiel vom Weinberg gebraucht, der einem Verwalter treuhänderisch überlassen wurde – wobei dieser Verwalter allerdings auch zur Rechenschaft über seine Verwaltung gezogen wird.
 
Ein christliches Prinzip ist das des Maßhaltens. Es begründet auch die Verpflichtung, nur das an Ressourcen zu nehmen, was wir zum Leben brauchen und nichts zu verschwenden. Auch ist das Fasten Teil des christlichen Lebens.
 
All dies begründet eine Verpflichtung, die Erde auch anderen Menschen, Lebewesen und Pflanzen gebrauchsfähig zu über- und hinterlassen.
 
Im Neuen Testament wird das Natürliche Sittengesetz erwähnt, nachdem Menschen, die nie von Gott gehört haben, Ihn und Seine Gebote allein aus der Betrachtung Seiner Schöpfung erkennen können. In Anlehnung daran bin ich der festen Überzeugung, dass es in jedem Menschen „hinterlegt“ ist, wie er oder sie mit der Natur, mit anderen Menschen, Tieren oder Pflanzen umzugehen hat. Instinktiv wissen wir das alle.
 
Wesentlich hierbei ist jedoch eine generelle Übereinkunft über das, was richtig, wahrhaftig und moralisch akzeptabel ist (im Gegensatz zum Moralischen Relativismus, bei dem jeder das selbst bestimmt). Leider ist unser Herz trügerisch und ein Festlegen und Festhalten an ethischen und philosophischen Normen in Übereinstimmung mit biblischen und kirchlich-traditionellen Grundsätzen ist deshalb unerlässlich.

Einem unbekannten Holzschnitzer

Künstler, die mit Holz arbeiten, gibt es viele in den kleinen und großen Galerien der Welt.
 
Bei religiöser Kunst wird der Kreis schon etwas kleiner. Sicher, es gibt die traditionellen 08/15-Darstellungen von Jesus, Maria und den Heiligen – die sind in der Regel aber genauso seelenlos wie es das Talent des Erschaffers wohl war.
 
Dann gibt es da noch das handgeschnitzte Holzkreuz mit dem Korpus Christi, das über Generationen über dem Esstisch meiner Familie hing und nun die Besucher meiner Wohnung empfängt.
 
Der Künstler ist unbekannt. Das Kreuz selbst aber ist ein Meisterwerk. Weniger wegen seiner tadellosen handwerklichen Kunstfertigkeit als seiner Ausstrahlung. Der Kopf des Gottessohnes ist zur Seite geneigt, als wäre er eben gestorben. Trotzdem scheint er den Betrachter beinahe wie Mona Lisa aus jeder Perspektive anzusehen.
 
Dieses Kreuz hat Generationen begleitet und fasziniert. Menschen sind regelmäßig vor ihm gestanden und haben gebetet. Zu religiösen Festen wurde es entsprechend geschmückt. Es war der Mittelpunkt des Familienlebens – und ist der Mittelpunkt meines Lebens. Was mehr kann sich ein Künstler wünschen? Wie viel mehr kann Kunst erreichen?
 
Sieht man näher hin, erkennt man, dass das Kreuz und der Korpus mit einem groben Holz geschnitzt wurden. Wahrscheinlich von einem einfachen Menschen aus dem Volk. Etwas anderes hätten meine Eltern sich auch nicht leisten können. Ein einfacher Mensch wie Petrus, der Fischer. Oder Jesus, der Zimmermann. Gerade deshalb aber kommt dieses Kreuz dem wirklichen Jesus aber so nah. Du blickst es an – und Er blickt direkt in dein Herz.
 
Im Vergleich dazu verblasst all die teure, nichtssagende Möchtegern-Kunst, die in deutschen Bürohäusern ausgestellt wird, zu nichts und zerfällt zu Staub.
 
Wo sind die Künstlerinnen und Künstler, die noch das schaffen, was Kunst eigentlich erreichen sollte – das Herz und die Seele der Menschen ihr ganzes Leben hindurch zu durchdringen?
 
Ich habe mein perfektes Kunstwerk gefunden.

Der Friedensnobelpreis – für den Müll?

Präsident Obamas Amtszeit ist vorbei und der Friedensnobelpreis, den er seinerzeit erhielt, wurde inzwischen international zur (traurigen) Lachnummer. Die damalig gepriesenen “außergewöhnlichen Bemühungen” zur Verständigung zwischen den Völkern haben so nie stattgefunden. Dachte man anfangs, er würde den Preis “im Voraus” für noch nicht geleistete Taten bekommen, weiß man heute, dass kaum eine Amtszeit eines amerikanischen Präsidenten so ergebnislos endete wie die Obamas.
Mit dem Erhalt des Friedensnobelpreises steht er in einer Reihe mit dem unsäglichen Al Gore, der sich mittlerweile selbst am meisten blamiert, der Europäischen Union (wieso verleihen wir das Ding nicht gleich der ganzen Welt? Oder dem Planeten Mars?) oder dem Terroristen Jassir Arafat. Noch Fragen? Wer will denn in so einer Liste auftauchen?
Die Begründungen lesen sich wie Interview-Antworten aus einem Schönheitswettbewerb, bei dem die Teilnehmerinnen in der Regel auch für den “Weltfrieden” eintreten.
Nein, nicht jeder Preisträger hat den Preis unwürdig erhalten. Wo aber ist der Wert dieser Auszeichnung, wenn man einen kritischen Blick auf die ausgezeichneten Menschen und Organisation wirft, für die sie stehen? Amnesty International sieht Abtreibung, also das Töten ungeborener Kinder als Menschenrecht. Al Gores “Eine unbequeme Wahrheit” enthält inhaltliche Fehler und seine eigene Stromrechnung war 20 Mal höher als die eines Durchschnitt-Amerikaners. Die UN ist schnell dabei, Israel zu verurteilen, schweigt aber zu “palästinensischen” Terrorismus, die Europäische Union ist inzwischen so beliebt, dass viele ihrer Bewohner einen Austritt ihres Landes befürworten und England ihn nun auch beschlossen hat. Präsident Carter bezeichnete Israel als Apartheid-Regime – was nicht nur falsch, sondern geschmacklos ohnegleichen ist.
Was also tun mit dem Friedensnobelpreis – in den Müll?
Wenn der Preis irgendeine Zukunft haben soll, dann müssen die Preisträger genauer unter die Lupe genommen werden. Wer nur dem politischen Mainstream und dem Zeitgeist folgt, macht sich lächerlich. Der Friedensnobelpreis muss mutig verliehen werden. Politische Korrektheit verschafft zwar eine breite Zustimmung, landet aber auf dem Müll der Geschichte. Die aufrichtigen Preisträger haben es nicht verdient, in einer Reihe mit Versagern und Verbrechern zu stehen.
Wer mit der Verleihung des Preises eigene politische Interessen verfolgt, hat nichts im Kreis derer verloren, die die Preisträger auswählen. Es müssen klare Statuten her, und eine absolute Transparenz.
Dann allerdings kann der Preis wieder zu altem Glanz und alter Würde erstrahlen.

Wer kann sich München noch leisten?

Wer in München leben will, braucht vor allem eines: Geld. Vor allem der Wohnungsmarkt ist leer und abgegrast. Gleichzeitig soll die Bevölkerung weiter steigen.
 
Hochgejubelte Programme städtischer Wohnungsunternehmen hinken der tatsächlichen Entwicklung um Jahre hinterher. Laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik erwartet man bis zum Jahr 2035 für die Landeshauptstadt München einen Anstieg der Bevölkerung um 13,6 % auf dann über 1,6 Millionen Einwohner. Schon jetzt übersteigt der Wohnungsbedarf bei weitem das Angebot. Mittlerweile gibt es Aufnahmestopps in Altenheimen, da diese mangels zahlbaren Wohnraums kein Pflegepersonal mehr finden. Die Wohnungssituation entwickelt sich zum ernsten Standortnachteil für Firmen.
 
Der Versuch, über die „Mietpreisbremse“ die Mieten erschwinglich zu halten ging kläglich unter – wie so vieles, bei dem der Staat regulierend in Prozesse des freien Marktes eingreift. Anstatt daran zu arbeiten, das Angebot der Nachfrage anzugleichen und gleichzeitig auch ländliche Gegenden attraktiver zu machen, sitzt man das Problem einfach aus. Die gegenwärtigen Projekte gleichen eher blindem Aktionismus als tatsächlich fundierter Planung.
 
Dabei wären durchaus Lösungen denkbar: Was in den USA begann und mittlerweile auch nach Deutschland geschwappt ist, könnte eine Perspektive auch für uns sein: Tiny Houses, also alternative Wohnprojekte wie eben winzige Häuser, Häuser auf Rädern usw. Hier müssten sich die Behörden allerdings bewegen und umgehend (!) rechtlich einheitliche und machbare Vorschriften erlassen, um dies zu ermöglichen. Auch hier ist also die Politik gefragt.
 
Auch die bisher sträflich vernachlässigte Raumordnung, nach der auch ländliche Räume zu fördern sind, müsste sofort angekurbelt werden. Nur wer auf dem Land keine wirtschaftliche und persönliche Perspektive sieht, geht in die größeren Städte.
 
Weiterhin sollte umfassend in die Infrastruktur und die öffentlichen Transportmittel investiert werden, um auch das Pendeln von weiter entfernten Wohnorten attraktiv zu machen.
 
Heimarbeitsplätze sind eine zusätzliche Option, bei der Arbeitnehmer zumindest nicht täglich in die Firma fahren, sondern vieles von zuhause aus erledigen könnten.
 
All dies kann aber nur umgesetzt werden, wenn der öffentliche Druck auf die Verantwortlichen Politiker steigt. Bisher preisen sie nur (völlig unzulängliche) existierende Programme an und zeigen wie gehabt mit dem Finger auf andere.
 
Verantwortliche in Politik, Wirtschaft, Mieter- und Vermieterverbänden, Verwaltungen, Baubehörden und Justiz müssen sich endlich an einen Tisch setzten – nicht um ihre eigenen Interessen zu vertreten, sondern um die Interessen der Menschen zu wahren, für die sie letztlich arbeiten. Dies geht nur mit völliger Transparenz und klaren Verantwortungen. Niemand darf sich mehr herausreden dürfen. Ziel ist eine klare Ergebnis-Orientierung.
 
Geht nicht? Geht wohl. Wenn nicht so ganz freiwillig, dann eben unter Druck.
 
Machen Sie mit! Wenden Sie sich an die Verantwortlichen vor Ort!
 
Auf dass München auch weiterhin die Weltstadt mit Herz bleibt!

Konservative Kleidung?

Und dann gibt es noch diejenigen, die meinen, wer im christlichen Umfeld in exponierter Position arbeitet, solle sich doch bitte konservativ kleiden – der Außenwirkung wegen. Das Problem damit: “konservativ” im christlichen Bereich ist zuallererst eine Werthaltung, eine traditionell-christliche Grundeinstellung. Wer diese nicht hat oder in seinem Privatleben etwas anderes darstellt, der kann sich noch so “konservativ” kleiden, es wird immer nur scheinheilig wirken. Christliche Betriebe sind eben NICHT wie BMW oder Mercedes Benz. Jesus Christus kommt es auf das Herz an und nicht auf das Äußere. Davon gibt es in der Welt genug.