Revoluzzer 5.0

Interessant, dass Demonstranten Mord und Totschlag schreien, wenn sie der Meinung sind, die Polizei würde das Gesetz brechen. Unter ihnen gibt es aber genügend, die sich einen Dreck um Absprachen oder Gesetze kümmern.
Ich war in den 80ern selbst bei den “Autonomen” und kenne das Spiel gut genug. Offenbar hat sich seitdem nichts geändert. Da wird ritualmäßig am 1. Mai nach Berlin gepilgert und selbstverständlich zu jedem Treffen internationaler Politiker. “Gegen Kapitalismus”, “Hoch die internationale Solidarität!”, “Gegen Unterdrückung” – immer derselbe Schmarrn. Die eigene Gewalt wird heroisiert. Die eigene Einstellung in einer anmaßenden Arroganz als die einzig wahre hingestellt. Jeder andere ist Faschist, Kapitalist, oder was sonst noch.
Enden werden all diese Demonstranten wie ihre Vorgänger aus den 60ern, 70ern, 80ern, 90ern etc. Das Spiel ist immer dasselbe. Die meisten werden erwachsen und erkennen irgendwann, dass man viel mehr Hintergrundwissen benötigt, um solche Situationen politisch auch nur annähernd beurteilen zu können. Dass die Welt eben nicht nur schwarz und weiß ist. Nur ein ganz geringer Teil lernt absolut nichts dazu. Denen kann man aber auch nicht helfen.